Lisa D’haenens

MD Lusitano Belgien

“Unsere Reise in die Welt der Lusitano-Zucht begann mit einem einzigen Ausritt.”

In Belgien bauen Lisa D’haenens und ihr Partner Koen Mertens ein kleines, aber leidenschaftliches Lusitano-Zuchtprojekt auf: MD Lusitano’s. Ihre Geschichte mit dieser Rasse begann nicht mit der Zucht, sondern mit einem einfachen Reiterlebnis, das einen bleibenden Eindruck hinterließ.

“Ich habe einmal an einem Working-Equitation-Kurs teilgenommen, bei dem ich die Gelegenheit hatte, eine Lusitano-Stute zu reiten”, erklärt Lisa. “Im Vergleich zu den Warmblütern, die ich bisher geritten hatte, war das ein so besonderes Erlebnis, dass ich beschloss, mir selbst einen Lusitano anzuschaffen.”

Aus dieser ersten Begegnung mit der Rasse wurde schnell etwas viel Größeres. “Von diesem Moment an kam der Ball ins Rollen”, sagt sie. Was mit einem Pferd begann, entwickelte sich nach und nach zu einem kleinen Zuchtprojekt. Heute besitzt das Paar mehrere Lusitanos und macht seine ersten Schritte als Züchter. “In diesem Jahr hatten wir unser erstes selbstgezüchtetes Lusitano-Fohlen”, erklärt Lisa. “Und nächstes Jahr erwarten wir drei weitere Fohlen.”

Obwohl ihr Zuchtprogramm noch in den Kinderschuhen steckt, ist ihre Begeisterung für die Rasse unübersehbar. “Das wird unser zweites Jahr als Züchter sein”, sagt sie. Insgesamt besitzt das Paar derzeit sieben Lusitano-Pferde, darunter sowohl Zucht- als auch Reitpferde. Neben ihren Zuchtplänen konzentriert sich Lisa auch auf das Reiten und die Ausbildung ihrer eigenen Pferde. “Ich habe eine Stute, die jetzt sechzehn Jahre alt ist und die ich schon seit einiger Zeit reite”, erklärt sie.

In diesem Jahr hat sie außerdem einen jungen Wallach gekauft, mit dem sie an Turnieren teilnehmen möchte. “Ich habe einen vierjährigen Wallach gekauft, mit dem ich hoffentlich nächstes Jahr an Turnieren teilnehmen kann”, sagt sie. Die Wahl dieses Pferdes fiel ganz bewusst. “Da ich meine Stute für die Zucht einsetzen möchte, suchte ich nach einem anderen Pferd, das ich selbst reiten kann”, erklärt Lisa. “Am liebsten einen Wallach, da diese oft etwas ausgeglichener sind, besonders während der Turniersaison.” Ihre Prioritäten bei der Auswahl des Pferdes waren klar. “Ich suchte ein recht großes Pferd mit einem sehr guten Charakter und drei guten Grundgangarten.” Das Pferd, für das sie sich schließlich entschieden hat, stammt aus der Figueiras-Linie.

“Der Vater meines Pferdes ist Xacal das Figueiras”, erklärt sie. Für Lisa besteht der nächste Schritt darin, im Sport Erfahrungen mit dem Pferd zu sammeln. “Nächstes Jahr möchte ich mit Dressurwettkämpfen beginnen und auch an Working-Equitation-Turnieren teilnehmen”, sagt sie.

Mit ihren ersten Fohlen und neuen Plänen für die Zukunft stehen Lisa und Coen noch ganz am Anfang ihrer Reise mit der Lusitano-Rasse. Doch ihre Geschichte zeigt, wie schnell ein einziges Reiterlebnis zu einer echten Leidenschaft für das Lusitano-Pferd werden kann.

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